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Synagoge Bruck an der Leitha
ehemalige Synagoge
Die Synagoge Bruck an der Leitha liegt in der niederösterreichischen Bezirkshauptstadt Bruck an der Leitha. Sie befindet sich in der Schillerstraße und ist heute nur über das denkmalgeschützte Wohnhaus in der Schillergasse 9 zugänglich. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugänglich und wird von dem Brucker Rathaus an der Ostseite begrenzt. Die Synagoge wird auf etwa 1300 errichtet, was sie zu einer der ältesten und gut erhaltenen mittelalterlichen Synagogen in Mitteleuropa macht. Sie wurde lange fälschlicherweise als Nikolauskapelle angesehen, bis 1984 die Verwechslung durch den Kunsthistoriker Dávid Ferenc aufgeklärt wurde. Das Gebäude wurde 1938 unter Denkmalschutz gestellt, obwohl es nicht mehr als jüdisches Gebetshaus genutzt wurde. Der Innenraum der Synagoge ist durch ein Kreuzrippengewölbe mit besonderen Merkmalen wie zusätzlichen Rippen und Sehschlitzen gekennzeichnet. Das Gebäude ist in Ost-West-Richtung orientiert, mit einem Hauptraum von rund 50 m². Die Außenmaße betragen 9,8 × 7,5 m, und die Innenmaße 8 × 6 m. Die Synagoge wird saniert, und künftig soll sie als Veranstaltungsort genutzt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge, Kapelle
- Ort
- Bruck an der Leitha
- Adresse
- Schillerstraße – Hof 9
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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