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Gerbstedt
Gemeinde und Kleinstadt im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt
Gerbstedt ist eine Kleinstadt im Landkreis Mansfeld-Südharz, gelegen auf der Mansfelder Platte im Harzvorland. Das Stadtgebiet umfasst 102,02 km² und wird von zwei Haupteinschnitten geprägt, dem Tal der Schlenze und dem des Fleischbaches. Die Saale fließt durch das Stadtgebiet über drei Kilometer und bildet einen Teil der Grenze zu anderen Gemeinden. Die Region ist geprägt von niedrigen Hügeln und steilen Abhängen, wobei der Sickberg mit 241 Metern die höchste Erhebung darstellt. Mehrere Gewässer wie die Schlenze und der Fleischbach fließen durch das Gebiet. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die sich in archäologischen Funden widerspiegelt, darunter Grabhügel und Steinkistengräber. Im 20. Jahrhundert wurde Gerbstedt mehrfach in andere Kreise eingegliedert, bis es 2010 zur neuen Einheitsgemeinde wurde. Die Bevölkerung stieg durch Eingemeindungen, und der Stadtrat besteht aus 20 Mitgliedern. Bürgermeister Ulf Döring leitet die Stadt seit 2021, nachdem Bernd Hartwig im Jahr 2021 abgewählt wurde. In Gerbstedt gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter das Schloss Friedeburg und mehrere Kirchen, die oft einen rechteckigen Turm besitzen. Das Stadtmuseum zeigt Ausstellungen zur lokalen Geschichte, und im Sommer fahren Museumszüge der Mansfelder Bergwerksbahn durch die Ortsteile. Ein Baumdenkmal für die Deutsche Einheit wurde 2015 gepflanzt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über Omnibusse und ehemalige Bahnstrecken, die teilweise stillgelegt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Mansfeld-Südharz
- Seehöhe
- 155 m
In der Nähe
- Kanonissenstift Gerbstedt, später Benediktinerinnenkloster847 m
- Heiligenthal2.1 km
- Welfesholz3.5 km
- Ihlewitz3.5 km
- Zabenstedt3.9 km
- Augsdorf5.1 km
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