📷 Bild: Wikimedia Commons
Hamburg-Veddel
Stadtteil von Hamburg
Veddel ist ein Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte und umfasst die Elbinseln Veddel, Peute und einen Teil von Wilhelmsburg. Der Stadtteil liegt südöstlich der Hamburger Innenstadt und wird von der Norderelbe getrennt. Er umfasst Wohn- und Industriegebiete sowie einen Teil des Hamburger Hafens. Die Gliederung umfasst ein altes Ortszentrum, ein dichtes Wohnquartier und Industriegebiete. Die Wohnsiedlung entstand in den 1920er-Jahren als kommunales Kleinwohnungsbauprojekt mit sozialpolitischer Zielsetzung. Der Stadtteil ist bekannt für die Auswandererhallen, die 1900 für die Hamburger-Amerika-Linie errichtet wurden. Sie dienten als Quarantäne- und Untersuchungsort für Auswanderer. Die Hallen wurden später als Kriegsgefangenenlager und Flüchtlingssammellager genutzt. Zudem gab es eine Kaserne für die Hamburger Ordnungspolizei und ein Krankenhaus. Die Veddel wurde 1962 von der Sturmflut heimgesucht, wobei zwei Bewohner starben. Vor Ort gibt es das Auswanderermuseum BallinStadt, die evangelisch-lutherische Immanuelkirche, die Poliklinik Veddel und die Bücherhalle Veddel. Die Veddel ist ein kulturelles und soziales Zentrum mit einer Vielzahl von Einrichtungen. Die Infrastruktur umfasst Schulen, Geschäfte und eine Vielzahl von sozialen Dienstleistungen. Die Veddel ist ein lebendiger Stadtteil mit einer starken Migrationsgeschichte und einer Vielzahl von kulturellen Angeboten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtteil von Hamburg
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Seehöhe
- 25 m
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