Kastelle von Straubing
archäologische Stätte in Deutschland
Die Kastelle von Straubing sind römische Militärsiedlungen auf dem Gebiet der heutigen Stadt Straubing in Niederbayern. Sie liegen etwa zwei Kilometer östlich des Stadtzentrums auf einer Niederterrasse der Donau, dem Osterfeld. Die Anlage umfasste mehrere Kastelle, die in verschiedenen Epochen errichtet wurden, und war mit einem Donauhafen sowie einem großflächigen Vicus umgeben. Das spätrömische Kastell wird heute auf dem Kirchhügel der Basilika St. Peter lokalisiert. Die römischen Anlagen zeugen von einer strategischen Bedeutung, da bis zu 1500 Soldaten stationiert waren. Vier Kastelle unterschiedlicher Bauphasen wurden in der Zeit von der frühen Kaiserzeit bis in die spätrömische Zeit genutzt. Das älteste, das Kastell IV, wurde 1984 entdeckt und war bis in die Markomannenkriege bestehend. Es war von Holz-Erde-Lagern und später von Steinkastellen begleitet. Die Anlage des Donauhafens und die militärischen Strukturen zeigen die Bedeutung des Ortes als Garnisonsplatz. Die Kastelle von Straubing umfassen mehrere militärische Anlagen, darunter vier Kastelle unterschiedlicher Epochen und einen Donauhafen. Sie wurden in der Zeit von der frühen Kaiserzeit bis in die spätrömische Zeit genutzt. Das Kastell IV war das älteste und wurde 1984 entdeckt. Es war von Holz-Erde-Lagern und später von Steinkastellen begleitet. Die Anlage des Hafens und die militärischen Strukturen zeigen die Bedeutung des Ortes als Garnisonsplatz. Zudem wurden sechs Übungslager in der Region nachgewiesen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- römisches Militärlager, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
- Ort
- Straubing
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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