📷 Bild: Wikimedia Commons
Ödenturm
Aussichtsturm über Geislingen an der Steige am Rande der Schwäbischen Alb
Der Ödenturm ist ein Aussichtsturm auf einem Bergsporn südöstlich von Geislingen an der Steige. Er steht am Rand der Schwäbischen Alb und wurde auf einer künstlich angelegten Fläche von etwa 60 Meter Länge und 15 Meter Breite errichtet. Der Turm ist bis heute eines der Wahrzeichen der Stadt und hat eine historische Verbindung zur benachbarten Burg Helfenstein. Der Ödenturm wurde erstmals 1420 urkundlich erwähnt und war ursprünglich als Verteidigungsanlage für die Burg Helfenstein gedacht. Er diente ab 1552 als Wachturm für Geislingen und hatte eine Glocke, die bei Feuersbrünsten geläutet wurde. 1802 wurde der Turm an Bayern abgetreten, doch auf Bitte der Geislinger Bürgerschaft wurde er bewahrt. 1823 ging er in das Eigentum der Stadt über. Der Turm kann heute bestiegen werden und bietet einen weiten Ausblick über die umliegende Landschaft. Die Holztreppe führt bis zur Turmstube, die in der jetzigen Form 1921 instand gesetzt wurde. Der Turm brannte mehrfach durch Blitzschlag aus, wobei der letzte große Brand 1921 stattfand. Der Turm ist denkmalgeschützt und dient als Aussichtsturm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Geislingen an der Steige
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
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