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Radegundiskirche (Katzelsdorf)
Kirchengebäude in Katzelsdorf
Die Radegundiskirche in Katzelsdorf liegt an der Leitha im südlichen Niederösterreich und ist Teil der Gemeinde Katzelsdorf. Sie ist eine ehemalige Franziskanerklosterkirche, die vom Baumeister Peter von Pusika zwischen 1442 und 1462 errichtet wurde. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und bildet die Nordseite des ehemaligen Klosters. Sie ist durch eine überdachte Treppe auf den Klosterhügel erreichbar und hat eine langgestreckte, spätgotische Bauform. Die Kirche war bis 1783 ein Franziskanerkloster, das 1560 profaniert und 1573 zu einer protestantischen Schule umfunktioniert wurde. 1593 wurde sie wieder den Franziskanern übergeben, die um 1750 Barockisierungen durchführten. Die Annakapelle, die östlich der Kirche liegt, wurde im 19. Jahrhundert errichtet und besitzt eine ornamentale Glasmalerei aus den 1970er Jahren. Die Kirche und das Kloster sind Teil der historischen Landschaft Katzelsdorfs. Die Radegundiskirche ist ein langgestreckter, spätgotischer Bau mit sechs Jochen und einem Chor in Langhausbreite. Die Fassade zeigt Spitzbogenfenster, Strebepfeiler und Wasserschläge. Nordseitig sind zwei Seitenkapellen über Rundbogenöffnungen zugänglich. Die Annakapelle ragt östlich aus dem ehemaligen Kloster und hat eine kreuzrippengewölbte Erdgeschoßkapelle. Der östliche Kreuzgang verbindet Kirche und Kapelle, während der nördliche und südliche Teil des Kreuzganges noch erhalten ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Katzelsdorf
- Adresse
- Eichbüchler Straße 95
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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