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Bohutín nad Moravou
Gemeinde in Tschechien
Bohutín nad Moravou ist eine Gemeinde im Okres Šumperk, etwa acht Kilometer westlich von Šumperk. Sie liegt am südlichen Fuße des Goldensteiner Berglandes, linksseitig der March, wo diese in die Müglitzer Furche mündet. Westlich verläuft die Eisenbahnstrecke von Hanušovice nach Zábřeh, und die Staatsstraße I/11 führt am gegenüberliegenden Ufer der March vorbei. Im Norden erheben sich mehrere Hügel, darunter der Burdův vrch mit 489 Metern. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1500 erwarb Peter von Zierotin Bohutín und schloss es an seine Güter in Chromeč an. 1586 verkaufte Jan Fylčan das Dorf an Sigismund Bukuvky. 1834 wuchs die Bevölkerung auf 401 Einwohner, und 1900 lebten 400 Menschen in 71 Häusern. 1930 war die Bevölkerung rein tschechischer Herkunft, und ab den 1920er Jahren begann der Bergbau auf Kupfererz. In Bohutín nad Moravou gibt es die Kapelle Mariä Wiegenfest, erbaut 1801, sowie die Wallfahrtskirche Leib Christi am Háj nordöstlich des Dorfes. Die Gemeinde besteht aus einer einzigen Gemeinde ohne Ortsteile. Die Papierfabrik Olšany, die sich teilweise auf Fluren von Bohutín befindet, ist das größte Unternehmen der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Šumperk
- Seehöhe
- 340 m
- Website
- http://www.bohutin.cz/
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