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Höhensiedlung Burg in Schwarzenbach
Höhensiedlung in Schwarzenbach (27195)
Die Höhensiedlung Burg liegt am Ostrand der Buckligen Welt in Schwarzenbach, Niederösterreich. Sie war ein keltisches Oppidum auf dem Burgberg, der heute als Befestigungsanlage mit einer Fläche von 15 Hektar bekannt ist. Die Anlage umfasst eine Mauer aus Holz und Stein, die bis zu 7 Meter hoch ist, und war ein Zentrum der Eisengewinnung in der Latènezeit. Sie war vermutlich mit Siedlungen in Ungarn verbunden. Die Höhensiedlung war bis in die Jungsteinzeit besiedelt und wurde intensiv genutzt, insbesondere ab der späten Bronzezeit. In der Latènezeit wurde sie erneuert und entwickelte sich zu einer bedeutenden Siedlung. In der Innenfläche wurden Blockbauten und ein großes Gebäude mit möglichen Ober- und Unter-Geschoßen freigelegt. Zudem fanden sich Spuren einer Schmiedewerkstatt und Münzen, die auf Handel und kulturelle Kontakte hinweisen. Im Freilichtmuseum wurden keltische Gebäude rekonstruiert, und jährlich findet ein Keltenfest statt. Die Sage von der Burg Anchenstein verbindet die keltische Siedlung mit einer mittelalterlichen Burg. Die Anlage wird touristisch stark gefördert und bleibt ein bedeutendes archäologisches und kulturelles Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Höhensiedlung, Archäologische Stätte
- Ort
- Schwarzenbach
- Adresse
- Burgstall
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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