📷 Bild: Wikimedia Commons
Abbaye de la Pierre-Qui-Vire
Kloster in Frankreich
Die Abtei La Pierre-Qui-Vire ist ein Benediktinerkloster im Naturpark Morvan in der Region Burgund. Sie liegt zwischen dem See Saint-Agnan und dem Dorf Saint-Léger-Vauban im Tal des Flusses Cousin. Der Name der Abtei bezieht sich auf einen Felsblock, der einst leicht bewegt werden konnte und heute mit einer Marienfigur versehen ist. Das Kloster wurde 1850 von Père Jean-Baptiste Muard gegründet und 1859 der Kongregation von Subiaco angehörend. Die Abtei ist bekannt für die Buchreihe „Zodiaque“, die seit 1951 romanische Kunst in Frankreich und Europa dokumentierte. Die Mönche fotografierten Hunderte von Klöstern und veröffentlichten die Werke in einer klostereigenen Druckerei. Die Reihe umfasste 88 Bände und war lange Zeit eine Standardlektüre für Kulturreisende. 2002 verkaufte das Kloster die Verlagsrechte, um Modernisierungskosten zu decken. Die Abtei beherbergt heute eine klösterliche Gemeinschaft, die hauptsächlich den Bauernfrischkäse aus Ziegen- oder Kuhmilch herstellt. Die 1871 geweihte Abteikirche im Neogotik-Stil wurde 1992 umgebaut. Umgeben von Wald und Tal bietet die Abtei einen ruhigen Ausblick auf die Landschaft. Die Mönche betreiben zudem eine Druckerei und produzieren weiterhin kulturelle Werke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Saint-Léger-Vauban
- Erbaut
- 1850
- Baustil
- Gotische Architektur
- Website
- http://www.apqv.fr
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