Mauzoleum i muzeum na Radogoszczu

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWoiwodschaft ŁódźBezirk Woiwodschaft Łódź

Mauzoleum i muzeum na Radogoszczu

Museum in Polen

Das Mauzoleum und Museum in Radogoszcz bei Łódź befinden sich an der Kreuzung der Straßen Zgierska und Gen. J. Sowińskiego (Pl. Pamięci Narodowej). Es steht an der Stelle des ehemaligen „Erweiterten Polizeigefängnisses Radegast“, das 1940 errichtet und 1945 im Zweiten Weltkrieg durch die Nazis in Brand gesteckt wurde. Dabei wurden etwa 1.500 Häftlinge getötet, was die größte NS-Mordtat auf polnischem Boden im Jahr 1945 darstellt. Das Mauzoleum wurde 1961 eingeweiht und besteht aus einer 30 Meter hohen „Iglica Radogoska“ sowie einem „Sarkophag“ in den Ruinen des ehemaligen Gefängnisses. Es dient als Mahnmal für die Opfer des Faschismus und ist Teil des Muzeums der Martyrologie und Kämpfe „Radogoszcz“ der Selbständigen Traditionen der Unabhängigkeit in Łódź. Das Museum wurde 1976 eröffnet und zeigt die Geschichte des Gefängnisses und die Ereignisse der NS-Zeit. Besucher können die Ruinen des ehemaligen Gefängnisses, die Iglica und die Rundgänge durch das Museum erkunden. Die Ausstellungen erzählen von den Ereignissen im Gefängnis und der Verfolgung der Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg. Die Umgebung umfasst den Nationalen Gedenkplatz und den Gedenkpfad für die Opfer des nationalsozialistischen Massenmords.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Baudenkmal, Mausoleum
Adresse
ul. Zgierska 147, 91-490 Łódź
Erbaut
2000
Architekt
Tadeusz Łodziana
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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