Burg Turquestein

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Burg Turquestein

Burg in Frankreich

Die Burg Turquestein ist eine Ruine einer Höhenburg in den Vogesen, nahe der Quelle der Weißen Saar. Sie liegt auf 458 Meter Höhe auf einem Felsplateau, das als uneinnehmbar galt. Die Ruine befindet sich in der Gemeinde Turquestein-Blancrupt im Département Moselle der Region Grand Est. Die Burg war von 900 bis 1000 errichtet worden und wurde 1002 von den Bischöfen von Toul an die Freiherren von Blâmont verliehen. Im Jahr 1227 überließ Bischof Johannes I. von Apremont dem Grafen Simon die Grafschaft Dagsburg als Lehen. 1252 wurde die Burg durch Bischof Jakob von Lothringen neu befestigt. Sie war Sitz der Herrschaft Türkstein, die um 1305 bis zur Vezouze reichte. Die Anlage folgt dem Grundriss des Felsplateaus und besteht aus Mauerresten aus Buckelquadern, die vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammen. Ein gemauerter Bogen dient zur Überbrückung eines Felsspalts. Die Vorburg diente als Zwinger, aus dem der Angreifer von allen Seiten beschossen werden konnte. Die Ruine diente bis ins späte 19. Jahrhundert als Försterwohnung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Turquestein-Blancrupt
Erbaut
1200
Denkmalstatus
Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
Quellen:Burg Turquestein (CC0-1.0)

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