📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Gleinstätten
Schloss in Gleinstätten in der Steiermark
Das Schloss Gleinstätten liegt in der Marktgemeinde Gleinstätten im Bezirk Leibnitz in der Steiermark. Es steht unter Denkmalschutz und ist ein Beispiel für die Architektur des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins Jahr 1523 zurück, als der Grundherr Baltasar der Gleinzer den Besitz umbenannte. Nach einem Brand im Jahr 1666 wurde es von Franz Isidor Carlone wiederhergestellt. Die Gemeinde Gleinstätten erwarb das Schloss 1975 und restaurierte es bis 1978. Die Wiederherstellung wurde 1980 und 1981 mit renommierten Preisen anerkannt. Das Schloss besteht aus einem dreigeschoßigen Vierflügelbau mit gemalten Wandgliederungen und Pilastern aus dem 17. Jahrhundert. Es trägt runde Ecktürme mit Zwiebelhelmen. Der Hof ist mit dreigeschoßigen Arkaden versehen, darunter Säulenarkaden an der Nord- und Ostseite. Eine Erdgeschoßsäule trägt die Jahresangabe 1556. In der ehemaligen Kapelle aus dem Jahr 1740 ist ein Stichkappengewölbe mit flachen Pilastern erhalten geblieben. Im Schloss werden heute eine Volksschule und ein Kindergarten genutzt. Der Wirtschaftstrakt dient als Kindergarten. Die Arkadenmauern zeigen Reste eines Kratzputzes. Die Umgebung um das Schloss ist geprägt von der Landschaft der Steiermark und der historischen Entwicklung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Gleinstätten
- Adresse
- Gleinstätten 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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