Schloss Oldershausen
im neugotischen Stil erbautes Schloss auf dem Rittergut in Oldershausen im Landkreis Northeim in Südniedersachsen
Schloss Oldershausen steht auf dem Rittergut in Oldershausen, einem Ort im Kreis Northeim in Südniedersachsen. Es wurde im 19. Jahrhundert im neugotischen Stil errichtet und war bis 1945 das Wohnhaus der Familie von Oldershausen. Das Schloss gilt als Wahrzeichen des Ortes, doch seit den 1980er Jahren verfällt es zunehmend. Ein großer Schlosspark und Gutshof mit einer Kapelle gehörten ursprünglich dazu, sind aber heute nicht mehr vorhanden. Das Schloss war bis 1974 ein bedeutendes Gebäude, das als Lungenheilstätte und später als Reha-Einrichtung genutzt wurde. Der Spitzname Hustenburg entstand durch diese Nutzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Unterkunft für Heimatvertriebene. 1974 verkaufte die Familie das Schloss, und es wurde bis 1986 als Kinderreha-Einrichtung genutzt. Seitdem steht es leer. 2005 erwarb ein neuer Eigentümer das Schloss, doch die Sanierung blieb aus. Heute ist das Gebäude verfallen und dient Fledermäusen und Eulen als Lebensraum. Das Schloss ist heute ein verfallenes Bauwerk, das von der Natur übernommen wurde. Der Zugang ist aufgrund der Einsturzgefahr untersagt. Die Umgebung umfasst den ehemaligen Schlosspark und Gutshof, die nicht mehr erhalten sind. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von verschiedenen Nutzungen, von Adelssitz bis zu medizinischen Einrichtungen. Die Architektur des neugotischen Schlosses ist heute nur noch teilweise erkennbar.
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- Schloss
- Ort
- Kalefeld
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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