Hohenmölsen

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BurgenlandkreisBezirk Burgenlandkreis

Hohenmölsen

Kleinstadt im südlichen Sachsen-Anhalt, Deutschland

Hohenmölsen ist eine Stadt im Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts. Sie liegt etwa 15 Kilometer südöstlich von Weißenfels auf einer Anhöhe. Die Rippach, ein Nebenfluss der Saale, fließt an der westlichen Bebauungsgrenze der Stadt vorbei. Die Umgebung ist von Landwirtschaft und Braunkohleabbau geprägt, wobei der Tagebau Profen östlich der Stadt weiterhin in Betrieb ist. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Weißenfels, Zeitz und Leipzig. Hohenmölsen hat eine reiche Geschichte, darunter die Schlacht von 1080 und die Erwähnung der Burgward „Melsin villa“ im Jahr 1091. Die Reformation begann hier 1539, und die Stadt wurde 1558 und 1578 stark von Bränden zerstört. Der Braunkohlenabbau begann im 19. Jahrhundert und erreichte in der DDR eine neue Dimension. Die Eingemeindung von Ortschaften wie Jaucha und Mutschau führte zu einer deutlichen Zunahme der Einwohnerzahl. Die Stadt war bis 1994 Kreisstadt und gehört seit 1994 zum Burgenlandkreis. In Hohenmölsen gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die drei Türme im Stadtzentrum, das Denkmal für den Fuchs und den Storch sowie die Stadtkirche St. Petri mit einer Orgel von Friedrich Ladegast. Gedenksteine erinnern an Opfer des Faschismus und Zwangsarbeiter. Der Mondsee mit dem Freizeitpark Pirkau liegt drei Kilometer südöstlich. Traditionelle Veranstaltungen wie der Herbst- und Mittelaltermarkt sowie das Mölser Festival der Spielleute finden jährlich statt. Die Stadt ist auch von ansässigen Unternehmen wie der MIBRAG und AGCO geprägt, die zur Wirtschaft beitragen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Burgenlandkreis
Seehöhe
149 m

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