SchlösserLandkreis OsnabrückBezirk Landkreis Osnabrück

Schloss Fürstenau

Kirchengebäude in Fürstenau

Schloss Fürstenau liegt in der Gemeinde Fürstenau im Landkreis Osnabrück und war ursprünglich eine Burg des Hochstifts Osnabrück. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert als Stützpunkt errichtet und wurde im 16./17. Jahrhundert zur Residenz des Fürstbischofs ausgebaut. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert als Festung und Regierungssitz von Bedeutung, bis sie in der Folgezeit verfiel. Das Schloss ist eine Vierflügelanlage mit einem Bergfried im Südflügel, der heute als Pfarrkirche St. Katharina dient. Die Anlage umfasst einen Wassergraben, Wälle und Bastionen, die bis ins 17. Jahrhundert erhalten sind. Der Bergfried wurde 1630 neu gebaut und trägt ein Wappen aus dem Jahr 1473. Im Ostflügel befindet sich ein Portal mit dem Wappen des Fürstbischofs Heinrich von Sachsen-Lauenburg. Die Schlosskirche St. Katharina ist im Südflügel untergebracht und besitzt einen barocken Hochaltar sowie eine Pietà aus Sandstein. Die Kirche wurde 1924 erweitert und 1988 renoviert. Im Turm hängt ein Bronzegeläut aus dem Jahr 1948. Die Anlage umfasst zudem zwei Fachwerkhäuser und ein Gefangenenhaus, das bis 1971 als Gefängnis genutzt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Fürstenau
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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