📷 Bild: Wikimedia Commons
Kölcse
Gemeinde in Ungarn
Kölcse einst ein bedeutender Ort im Kreis Fehérgyarmat, liegt im äußersten Osten Ungarns, nur 10 km vom ungarisch-ukrainischen Grenzübergang entfernt. Die Gemeinde ist umgeben von Wald und Flachland, mit Nachbargemeinden wie Tiszakóród, Milota und Sonkád. Die wichtigste Verbindung ist die 491er Hauptstraße, die von West nach Ost verläuft. Die Eisenbahnverbindung fehlt. Kölcse hat eine lange Geschichte als bedeutender Ort im Szatmári-Becken. Die Gemeinde war von der Túr-Fluss und deren Nebenfluss Eszteró umgeben, was Schutz vor Überschwemmungen und Angriffen bot. Im 14. Jahrhundert wurde die Gemeinde von der Familie Kölcsey gegründet, und bis ins 18. Jahrhundert blieb sie im Besitz dieser Familie. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde zu einem Zentrum mit Arzt, Apotheke und später auch Schule. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Reformationskirche, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche war ursprünglich in romanischem Stil gebaut und wurde im 17. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Um die Kirche herum gab es ein Friedhof, der über Jahrhunderte genutzt wurde. Zudem gibt es den Medve-Kastell, ein ehemaliges Jagdschloss. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte und ist heute ein lebendiger Ort mit traditionellen Werten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Fehérgyarmat
- Website
- http://kolcse.hu/
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