📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Moringen
Wasserburg im Süden der Altstadt von Moringen im Landkreis Northeim in Niedersachsen
Die Burg Moringen ist eine ehemalige Wasserburg im Süden der Altstadt von Moringen, einem Ort im Landkreis Northeim in Niedersachsen. Sie bildet die Keimzelle der mittelalterlichen Stadt und wurde erstmals 1157 in Schriftquellen erwähnt. Die Burg war bis 1363 im Besitz der Herren von Rosdorf und der Grafschaft Dassel, wobei die Hälfte der Burg nach dem Erlöschen der Dassel’schen Familie an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg fiel. Sie diente als Verwaltungsmittelpunkt und Pfandobjekt und wurde ab 1381 offiziell als Stadt bezeichnet. Die Burg war bis 1720 wegen Baufälligkeit teilweise abgerissen und wurde durch ein barockes Amtshaus ersetzt. Das Amtshaus beherbergte bis 1973 das Amtsgericht und ist heute das Rathaus. Das einzige erhaltene Burggebäude ist das „alte Brauhaus“, ein dreigeschossiger Bruchsteinbau mit Satteldach. An ihn schließt sich ein zweigeschossiger Anbau aus Fachwerk an, der im 19. Jahrhundert als Amtsgefängnis errichtet wurde. Das Amtshaus von 1720 ist ein zweigeschossiger Walmdachbau. Die Burg lag am Südende der Altstadt und war umgeben von einem Wassergraben, wobei nur ein Teich auf der Südseite erhalten blieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Wasserburg
- Ort
- Moringen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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