Wasserschloss Tüschnitz

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Wasserschloss Tüschnitz

Schloss in Deutschland

Das Wasserschloss Tüschnitz war ein Adelssitz in der Siedlung Tüschnitz, die seit 1971 zum Markt Küps im Landkreis Kronach gehört. Es lag in der Tallandschaft der Rodach, wo der Fluss im Mittelalter als Transportweg diente. Die Anlage war Teil einer Gruppe von zehn Adelssitzen, von denen neun heute als Ruinen oder Bodendenkmal bestehen. Das Schloss stand in der Ortsmitte, wobei der Schloßring den früheren Standort markiert. Das Schloss wurde 1288 von Ritter Boppo von Tuchenze als befestigter Hof gegründet und im 14. Jahrhundert zum Wasserschloss ausgebaut. Archäologische Grabungen zeigten mindestens fünf Bauphasen, wobei ein Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert als zentrales Bauwerk gilt. Der Turm hatte eine Grundfläche von 11 × 12 Metern und bestand aus Sandsteinquadern. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Schloss zerstört, doch es wurde wieder aufgebaut. 1632 wurde es endgültig zerstört und nicht mehr überbaut. Von dem Schloss blieb nur das Pächter- oder Ökonomiehaus erhalten, das aus dem spätmittelalterlichen Erdgeschoss und einem 18. Jahrhundert entstandenen Fachwerkobergeschoss besteht. Auf dem Gelände, auf dem das Schloss stand, sind die Grundmauern als geschütztes Bodendenkmal erhalten. Die Ausgrabungen wurden verfüllt und die Mauern in den Konturen erhöht, sodass sie heute aus dem Erdreich hervorstehen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Küps
Adresse
Schloßring 15
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Wasserschloss Tüschnitz (CC0-1.0)

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