Schloss Diekhof

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Schloss Diekhof

schlossartiger Gutshof im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, Herrenhaus 1945 zerstört

Der Schloss Diekhof war ein barockes Herrenhaus im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Die Anlage wurde 1732 bis 1739 für Ludwig Achaz von Hahn errichtet und umfasste einen zweigeschossigen Hauptbau sowie Seitenflügel und Wirtschaftsgebäude. Der Hauptbau wurde 1945 fast vollständig zerstört, während der östliche Seitenflügel 1965 abgetragen wurde. Die Schlosskapelle und der westliche Seitenflügel wurden in den 1950er und 2000er Jahren restauriert. Der Schloss Diekhof war ein bedeutendes Gut mit einer Fläche von 949 Hektar, davon 500 Hektar Forstbesitz. Es gehörte verschiedenen Adelsfamilien, darunter die von Voß, von Hahn und später die von Wallmoden-Gimborn. Die letzte Grundbesitzerin war Elisabeth Gräfin von Schlieffen, bis zur Enteignung 1945. Die Anlage war ein Allodialgut und später Teil eines Fideikommisses. Im Schloss Diekhof gab es eine streng symmetrische Raumanordnung mit Fest- und Wohnräumen, Stuckdekorationen und Deckengemälden. Der Weiße Saal enthielt Deckengemälde, während im Braunen Saal Rokokoformen wie Schäferszenen an den Kaminen zu finden waren. Der Marstall, ein dreizehnachsiger Bau, wurde 2007 bis 2009 restauriert. Die Schlosskapelle, ursprünglich als Südpavillon des östlichen Hofflügels, blieb bis heute erhalten und ist mit Stuckdekorationen und einem Kanzelaltar ausgestattet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Diekhof
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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