📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Rosenthal (Kerzenheim)
Ruine einer Abtei der Zisterzienserinnen in Kerzenheim, Rheinland-Pfalz
Das Zisterzienserinnenkloster Rosenthal, heute als Kerzenheim bekannt, war eine Muttergottes geweihte Abtei im Rodenbachtal der Nordpfalz. Es wurde 1241 von Graf Eberhard IV. von Eberstein und seiner Gemahlin Adelheid von Sayn gestiftet. Die Anlage ist heute eine Klosterruine mit Weiher und Gaststätte, um die sich der Ort Kerzenheim gebildet hat. Die Ruine gehört zum Ortsteil Rosenthal und ist Teil der Gemeinde Kerzenheim im Donnersbergkreis. Das Kloster war bis 1572 bestehend, bis die Reformation es aufgelöst und an den Grafen von Nassau-Weilburg abgetreten hatte. In der Folgezeit diente der Besitz als Einnahmequelle für das Haus Nassau. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster 1646 wieder besiedelt, doch 1651 wurde es erneut geschlossen. Die Ruine blieb aufgelöst, bis der Historische Verein Rosenthal und Umgebung e. V. sie ab 1863 betreut. Die Anlage ist heute ein Museum und Teil der lokalen Geschichte. Die Klosterruine umfasst eine dachlose, einschiffige Kirchenruine mit dem Westwerk und einem spätgotischen Glockentürmchen, in dem eine Glocke hängt. Der Glockentürmchen ist zum Symbol von Rosenthal geworden und ist auch im Ortswappen von Kerzenheim vertreten. Die Anlage ist nur an Sonn- und Feiertagen sowie nach Vereinbarung zugänglich. Die Ruine der Klosterkirche ist Privateigentum des Vereins und dient als Kulturdenkmal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kerzenheim
- Erbaut
- 1241
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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