📷 Bild: Wikimedia Commons
Fraisse
französische Gemeinde
Fraisse liegt im südwestlichen Rand des Départements Dordogne, im Landais und im touristisch benannten Périgord pourpre. Die Gemeinde ist von sieben Nachbargemeinden umgeben und befindet sich in einer bewaldeten, gewellten Hügellandschaft. Sie liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne und wird von mehreren Fließgewässern entwässert. Das Zentrum der Gemeinde liegt auf etwa 101 m Höhe, wobei die Höhenunterschiede zwischen 39 m und 135 m reichen. Rund 75 % der Fläche sind bewaldet, 25 % landwirtschaftlich genutzt. Der Name des Ortes geht auf das okzitanische „fraise“ zurück, das vom lateinischen „fraxinus“ stammt. Er wurde bereits im 13. Jahrhundert in Schriftform erwähnt und war im 19. Jahrhundert als „Fraysse“ geläufig. Die Geschichte von Fraisse reicht bis in die Steinzeit zurück, wobei archäologische Funde wie Steingeräte und eine Furt aus gallorömischer Zeit belegen, dass das Gebiet schon lange besiedelt war. Die Gemeinde war auch von religiösen Orden wie den Templer und Johannitern beeinflusst. Fraisse ist bekannt für die Martin von Tours geweihte Kirche, die im 19. Jahrhundert im neuromanischen Stil errichtet wurde. Die Gemeinde besitzt eine reiche Kulturgeschichte, die sich in den Wappen und den religiösen Stätten widerspiegelt. Zudem ist Fraisse ein Teil der AOP-Zonen für den Weinbau und die Forstwirtschaft. Die wirtschaftliche Struktur der Gemeinde umfasst sowohl landwirtschaftliche Betriebe als auch Gewerbebetriebe, die die lokale Wirtschaft stützen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Arrondissement Bergerac
- Seehöhe
- 135 m
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