Miralucke

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Niederösterreich

Miralucke

Der Name dreier Höhlen am Unterberg in Niederösterreich

Die Miralucke ist eine Höhle im Lamwegtal bei Muggendorf in Niederösterreich. Sie liegt am Ostfuß des Unterberges auf einer Seehöhe von 698 m und ist in dolomitischem Gutensteiner Kalk eingebettet. Die Höhle ist eine episodisch aktive Wasserhöhle mit zwei Siphonstrecken, die nur durch Tauchen oder Schlauchboot überwunden werden können. Die Gesamtlänge beträgt über 306 m, der Höhenunterschied 19 m. Aus ihr entspringt der Mirabach, der die Myrafälle bildet. Die Höhle wurde bereits 1927 als vollständig erforscht möglich angesehen. Der Eingang ist 2 m hoch und 1,8 m breit, von dem aus man über den Brückengang zur Kapelle und Regenhalle gelangt. Die Höhle verläuft weiter Richtung Westen, bis sie den Fenstersiphon erreicht. Dieser führt 20 m unter Wasser, angeschlossen sind labyrinthartige Strecken. Nach dem Siphon gabelt sich der Gang in drei Etagen, die sich vor dem Teimersee vereinigen. Dieser ist 40 m lang, an dessen Ende die Bachkluft abzweigt, die 1983 entdeckt wurde. Die Wasserfallhalle wurde erst 2003 erforscht. Die Miralucke ist bekannt für ihre Höhlensagen, darunter die Geschichte von Mira, die in den See stürzt, sowie Sagen um einen verzauberten Kaiser und einen Schatz. Die Höhle umfasst verschiedene Räume wie die Käthe-Halle, die Teimersiphon und die Wasserfallhalle. Die Höhlenstruktur bietet verschiedene Wege, Ausblicke und Wasserflächen, die die Besucher beeindrucken. Die Umgebung um die Höhle ist geprägt von der Landschaft des Unterberges und dem Flusslauf des Mirabachs.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Muggendorf
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Niederösterreich
Quellen:Miralucke (CC0-1.0)

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