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Kurfürstliches Schloss (Amberg)
Schloss in Deutschland
Das Kurfürstliche Schloss in Amberg ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal und Bodendenkmal der Stadt. Es liegt im Zentrum von Amberg und war bis ins 19. Jahrhundert Residenz der kurpfälzischen Statthalter. Die Anlage wurde ab 1417 erbaut und mehrfach erweitert und umbauen, wobei die heutige Form im 17. Jahrhundert entstand. Der Südflügel und der Fuchssteinerturm sind die einzigen erhaltenen Teile der ursprünglichen dreiflügeligen Anlage. Das Schloss war bis 1972 Sitz des Landratsamtes des Landkreises Amberg und beherbergte bis ins 19. Jahrhundert das Bezirksamt. Es wurde mehrfach durch Brände beschädigt, etwa 1557 und 1644, und 1768 wurde die Anlage zugunsten eines Schlossgartens abgebrochen. Die heutige Ausstattung umfasst den dreigeschossigen Südflügel, die Terrassenaltane und die sogenannte Stadtbrille, eine Wassergrabenbrücke aus dem 16. Jahrhundert. Im Schlossgebiet finden sich verschiedene Bauten wie der Fuchssteinerturm, die Terrassenaltane und die Stadtbrille. Die Anlage ist Teil der Denkmalliste Amberg und wird als archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit geführt. Die Umgebung umfasst den Schlossgarten und die historische Stadtmauer mit Resten des Zwingers. Die Anlage ist ein wichtiger Teil der städtischen Geschichte und architektonischen Entwicklung Ambergs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Königlicher Palast
- Ort
- Amberg
- Adresse
- Schloßgraben 3, 92224 Amberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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