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Krottensee
See bei Gmunden in Österreich
Der Krottensee ist ein Toteissee im Stadtgebiet von Gmunden, im Ortsteil Traundorf. Er liegt zwischen der Krottenseestraße und dem Schloss Cumberland und ist Teil des Cumberland-Schlossparks. Der See hat eine maximale Tiefe von zwei Metern und eine Fläche von etwa 3,5 Hektar, wobei nur 0,7 Hektar offene Wasserfläche besitzt. Die umliegenden Flächen sind von Wald und Schwingrasen geprägt. Der See wurde 1980 als Naturdenkmal ausgewiesen und weist eine reiche Flora auf. In der Hallstattzeit wurden Brandgräber in der Umgebung angelegt, und im 19. Jahrhundert diente das Gebiet als Streuwiese. Durch Aufschüttungen und Müllablagerungen wurde der See fast ausgetrocknet, doch 2019 normalisierte sich der Wasserstand. Im Sommer 2018 war der See fast ausgetrocknet, was zu revitalisierenden Maßnahmen führte. Der Krottensee hat eine Insel, die ausgewiesen ist und nicht betreten werden darf. Sie besitzt eine einzigartige Vegetation. Unter Schloss Cumberland verläuft ein Weg mit Schautafeln, von dem man einen guten Blick auf den Nordgraben des Sees hat. Umgeben ist der See von bewaldeten Flächen und Stillgewässern, die eine Inselbildung verursachen. Die Vegetation umfasst seltene Pflanzen wie den Rundblättrigen Sonnentau und den Sumpf-Blutauge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Geschützter Landschaftsteil, See
- Ort
- Gmunden
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Oberösterreich
- Seehöhe
- 465 m
In der Nähe
- Schloss Cumberland244 m
- Wegkapelle200 m
- Freisitz Weinberg456 m
- Freisitz Moos497 m
- Schloss Mühlwang528 m
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