📷 Bild: Wikimedia Commons
Damenstiftskirche
Kirchengebäude in München, Bayern
Die Damenstiftskirche St. Anna ist eine römisch-katholische Filialkirche der Stadtpfarrkirche St. Peter in München. Sie steht im Hackenviertel der historischen Altstadt am Altheimer Eck. Die Kirche wurde 1496 als gotische Kapelle errichtet und 1735 als spätbarocke Klosterkirche eingeweiht. Sie war bis 1802 ein Zentrum des Damenstifts, das später in Wohn- und Schulgebäude umgewandelt wurde. Die Kirche wurde 1944 während der Luftangriffe stark beschädigt und bis 1980 wieder aufgebaut. Die Kirche hat einen Längsrechteck-Grundriss mit drei Einzelräumen: Vorraum, Zentralraum und Chorraum. Die Wandpfeiler mit korinthischen Säulen und Arkadenbögen teilen den Innenraum. Der Chor ist mit flacher Altarnische und Quertonnen ausgestattet. Die Ausstattung umfasst drei Altäre, darunter den Hauptaltar mit einem Altarblatt von Joseph Ruffini. Die Fresken stammen von Cosmas Damian Asam. Die Kirche ist bekannt für ihre figürliche Darstellung des Abendmahles, was in Bayern unüblich ist. Sie wird täglich mit einer Messfeier in der außerordentlichen Form des römischen Ritus besucht. Das Klostergebäude südlich der Kirche wurde 1739 von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtet und 1785 erweitert. Die Kirche ist ein Teil der Münchner Sehenswürdigkeiten und hat eine reiche Geschichte im Stadtzentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Filialkirche, Abteikirche
- Ort
- München
- Adresse
- Damenstiftstraße 1
- Erbaut
- 1735
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Baptist Gunetzrhainer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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