📷 Bild: Wikimedia Commons
Mehltheuerberg
Berg im Lausitzer Bergland
Der Mehltheuerberg, auch Ferdinandshöhe genannt, ist der nördlichste Gipfel des Lausitzer Berglandes in Sachsen. Er gehört zur nördlichen Bergkette und erreicht eine Höhe von 384,2 m ü. NHN. Der Berg liegt im Obersorbischen Raum und ist von verschiedenen Nachbarbergen umgeben, darunter der Blösaer Berg im Osten und der Hromadnik im Südosten. Der namensgebende Ort Mehltheuer befindet sich am südwestlichen Fuß des Berges. Der Mehltheuerberg war bis in die moderne Zeit hinein weitgehend als Bauernwald erhalten, was zur Erhaltung des Laubwaldes beitrug. Im Gegensatz zu anderen Bergen im Lausitzer Bergland wurde er nicht stark forstwirtschaftlich genutzt. Auf dem Gipfel steht ein von Efeu überwachsener Gedenkstein, der auf die Geschichte des Berges hinweist. Der Berg ist auch als Teil der Cunewalder Marktsteig bekannt, der über den Mehltheuerpass verlief. Vom Gipfel des Mehltheuerberges bietet sich eine Aussicht in das Oberlausitzer Gefilde. Der Gipfel und der obere Nordhang sind mit Stieleichen-Birkenwald und Haselbewuchs bedeckt. Im Unterholz finden sich Pflanzen wie Bergholunder und Heidelbeere. Im südlichen Bereich wachsen seltene wärmeliebende Arten unter Hainbuchen und Traubeneichen. Die Umgebung umfasst mehrere Orte wie Daranitz, Rieschen und Blösa.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hügel
- Ort
- Kubschütz
- Seehöhe
- 384 m
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