Weidhausen bei Coburg

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Weidhausen bei Coburg

Gemeinde in Deutschland

Weidhausen bei Coburg liegt im Südosten des Landkreises Coburg, nahe der Grenze zu Thüringen. Der Ort ist von Wald und Feldern umgeben und verfügt über drei Gemeindeteile: Neuensorg, Trübenbach und Weidhausen b.Coburg. Die Siedlung Neue Welt gehört zum Gemeindeteil Neuensorg. Die Gemeinde ist durch die Steinachtalbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen gewesen, wobei die Strecke 1989 stillgelegt wurde. Weidhausen wurde erstmals 1225 urkundlich erwähnt und war bis zur Säkularisation des Klosters Sonnefeld im Jahr 1532 Klostereigentum. Der Ortsname bedeutet „das Haus auf der Weide“. Im Dreißigjährigen Krieg sank die Bevölkerung stark, und die Landwirtschaft litt unter Hungersnot. 1548 erhielt der Ort die Braugerechtigkeit, und bis in die 1920er Jahre gab es mehrere Brauereien. 1933 wurden Adolf Hitler und Hans Schemm Ehrenbürger, und ein Hitlerjugendheim entstand 1938. Weidhausen ist bekannt für seine Korbmacherei, die im 19. Jahrhundert blühte und bis in die 1920er Jahre über 900 Korbmacher zählte. Die Industrie wuchs im 20. Jahrhundert, und die Gemeinde gewann 1969 den Wettbewerb „Das schönere Dorf“. Das alte Rathaus wurde 2024 abgebrochen, und ein Ersatzneubau entstand zwischen 2023 und 2025. Die Gemeinde unterhält eine Partnerschaft mit Frankfort, Illinois.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Coburg
Seehöhe
308 m
Quellen:Weidhausen bei Coburg (CC0-1.0)

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