Liszt-Haus Raiding
Im Liszt-Haus in Raiding wurde Franz Liszt am 22. Oktober 1811 geboren. Das schlichte Gebäude war Teil des ehemaligen Meierhofs der Fürsten Esterházy — Liszts Vater stand in deren Diensten. Heute ist es ein Museum, und es ist einer der wenigen Orte, an denen sich die Herkunft eines europäischen Weltstars des 19. Jahrhunderts in dieser Konkretheit besichtigen lässt: ein Bedienstetenhaus in einem Dorf im mittleren Burgenland. Die Dauerausstellung trägt den Titel „Franz Liszt – Wunderkind I Weltstar I Abbé" und stellt den Komponisten als Mensch und Künstler in ein Spannungsfeld zwischen privater und öffentlicher Sphäre. Sie folgt seiner Kindheit in Raiding, der Zeit als Wunderkind in Wien und Paris, seiner Religiosität, den prägenden Beziehungen zu Frauen und schließlich dem Leben als Abbé. Ein eigener Bereich widmet sich der Lisztomanie — der geradezu hysterischen Verehrung des Hexenmeisters am Klavier. Zur Vermittlung gehören mehrsprachige Führungen, moderne Audioguides und ein erlebnisorientiertes Kinder-Kulturprogramm. Das Haus liegt in der Lisztstraße mitten in Raiding, unmittelbar beim Lisztzentrum, sodass sich Museumsbesuch und Konzert gut verbinden lassen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
In der Nähe
- Pfarrkirche Raiding89 m
- Franz-Liszt-Geburtshaus68 m
- Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk110 m
- Lisztzentrum Raiding154 m
- Figurenbildstock hl. Donatus316 m
- Figurenbildstock Ecce Homo2.0 km
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