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Wehringen
Gemeinde an der Wertach in Schwaben, Bayern, Deutschland
Wehringen liegt an der Wertach und wird von der Singold durchflossen. Etwa 15 Kilometer nördlich der Stadt Augsburg befindet sich der Ort, im Westen grenzt der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder an. Die Gemeinde besteht aus dem Pfarrdorf Wehringen und keinen weiteren Gemeindeteilen. Die Landschaft um den Ort ist geprägt von Auenwiesen und Waldflächen, die bis in das 19. Jahrhundert zur Landwirtschaft genutzt wurden. Wehringen wurde erstmals 973–993 in der Biografie des heiligen Bischofs Ulrich von Augsburg erwähnt. Die römische Besiedelung lässt sich auf den Zeitraum zwischen 100 und 250 n. Chr. datieren. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche St. Georg gebaut, und 1372 brannte der Ort durch ein bayerisches Heer nieder. 1499 wurde das Leitenbad, eine Badeanstalt mit Heilwasser, erstmals genannt. Die Gemeinde war im 18. Jahrhundert von napoleonischen Feldzügen und Kriegskosten betroffen. Wehringen ist bekannt für die Katholische Kirche St. Georg, den renovierten Wasserturm und das mittelalterliche Erzabbaugebiet im Gemeindewald. Das Dorffest, das alle fünf Jahre stattfindet, erzählt die Geschichte der Kelten und des Erzabbau. Die Gemeinde verfügt über eine Schule, eine Feuerwehr und einen Kindergarten. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bundesstraße 17 und mehrere Buslinien. Die Wirtschaft lebt vor allem vom Tiernahrungsmittelproduzenten Interquell GmbH.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Augsburg
- Seehöhe
- 527 m
- Website
- https://www.wehringen.de/
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