📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Kronsegg
Burgruine in Kronsegg in Niederösterreich
Die Burgruine Kronsegg liegt im Ortsteil Kronsegg der Katastralgemeinde Schiltern in Langenlois, Niederösterreich. Sie steht auf einem steilen Felsrücken über dem Loistal am Rande des Gföhler Waldes und ist als Denkmal geschützt. Der Name leitet sich aus dem mittelhochdeutschen „kranz“ und „ekk“ ab, was sinngemäß „Schönberg“ bedeutet. Die Burgruine hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde vermutlich von den Herren von Maissau erbaut und war im 14. Jahrhundert ein Lehen der Kuenringer. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch die Familie Leisser erworben. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie 1619/20 von den Böhmen beschädigt, und 1645 zerstörte Heinrich Konrad Schreyer die Burg. 1663 wurden die Wehreinrichtungen wiederhergestellt, doch die Burg verfiel schließlich. Die Ruine umfasst den Torturm mit Kapelle, zwei Bergfriede, den Palas und mehrere Innenhöfe. Der viergeschoßige Wohnturm aus dem 15. Jahrhundert ist das Zentrum der Anlage. Die beiden Wehrtürme bieten einen Ausblick über die Hügel und den Stausee. Im Süden liegt ein bewohnter Meierhof, und im Inneren der Burg sind Reste von Küchenbauten und einem pyramidenförmigen Rauchabzug zu erkennen. Die Burgkapelle aus dem 14. Jahrhundert hat eine gotische Decke und ein Wappen der Familie Schad von Lengenfeld.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Langenlois
- Adresse
- Kronsegg 17, bei
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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