📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wolgast
nicht erhaltenes Schloss in der Stadt Wolgast im Nordosten des heutigen Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern
Das Schloss Wolgast stand auf der Schlossinsel im Peenestrom, einer kleinen Insel vor der Stadt Wolgast im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Es war von 1496 bis um 1820 als Residenz der Herzöge von Pommern-Wolgast bekannt. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bis ins 17. Jahrhundert erweitert und modernisiert. Die wichtigsten Bauphasen fanden unter Herzögen wie Philipp I. und Ernst Ludwig statt, wobei auch bauliche Elemente wie ein Wendelstein und ein neuer Tanzsaal hinzugefügt wurden. Das Schloss war bis 1637 die Residenz der Herzöge und bis 1675 Sitz der schwedisch-pommerschen Regierung. 1675 wurde es durch eine Kanonenkugel im Pulverturm schwer beschädigt. In den folgenden Jahrhunderten verfiel das Schloss, wobei Teile des Materials für andere Bauten genutzt wurden. Bis 1820 waren alle oberirdischen Teile abgetragen. Einige Reste wurden 1798 an die Stadt verkauft, und bis heute sind nur wenige Gegenstände und Wappensteine aus der Geschichte des Schlosses erhalten. Im Schloss wurden verschiedene Räume wie Versammlungssäle, ein Repräsentationsbau und ein Tanzsaal genutzt. Die Schlosskirche war Ort der Trauerpredigt für König Gustav II. Adolf. Die Schlossbibliothek enthielt Bände, die heute in der St.-Petri-Kirche zu finden sind. Die Schlossinsel umgibt das ehemalige Schloss, und die Umgebung besteht aus dem Peenestrom, der Insel Usedom und der Stadt Wolgast.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Wolgast
- Erbaut
- 1496
- Baustil
- Architektur der Renaissance
In der Nähe
- Stadtgeschichtliches Museum (Wolgast)309 m
- St. Petri418 m
- Wolgast1.2 km
- Peenestrom1.7 km
- Sauzin2.5 km
- Ziese3.6 km
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