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Dominikanerkloster St. Albert
Dominikaner- und Pfarrkirche, schlichter Kirchenbau der Nachkriegszeit, bau- und religionsgeschichtlich von Bedeutung
Das Dominikanerkloster St. Albert liegt in der Georg-Schumann-Straße 336 in Leipzig-Wahren. Es wurde im Jahr 1931 erworben und 1952 mit einer Kirche geweiht. Die Anlage umfasst ein Klostergebäude, eine Kirche, ein Pfarrhaus und einen offenen Vorplatz. Die Kirche ist eine Saalkirche mit einem Glockenturm an der Ostseite und besitzt eine Orgel aus dem Jahr 1954 sowie drei Glocken aus dem Jahr 1955. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle im Verstecken von Juden, Kommunisten und Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs. 1999 erhielt der ehemalige Superior Aurelius Arkenau die Auszeichnung „Gerechter unter den Völkern“ von Yad Vashem. Die Kirche wurde 1999 außen renoviert und seit 2001 im Innenraum saniert. Der Altarraum wurde mehrfach umgestaltet und verfügt über einen Tabernakel, einen Ambo und Altarleuchter. Im Kloster gibt es eine Präsenzbibliothek mit etwa 5000 Bänden zu theologischen, philosophischen und künstlerischen Themen sowie ein Gästehaus mit 16 Zimmern. Tagungsräume, ein Oratorium und ein Kaminzimmer sind vorhanden. Veranstaltungen zu geistlichen Themen werden angeboten. Der Konvent besteht aus neun Mitgliedern, die als Gemeindeseelsorger und Exerzitienbegleiter tätig sind. Derzeitiger Prior ist Bernhard Venzke OP.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Leipzig
- Adresse
- Georg-Schumann-Straße 336
- Erbaut
- 1951
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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