Klein Maria Dreieichen

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichWeinviertelBezirk Hollabrunn

Klein Maria Dreieichen

Kirchengebäude in Österreich

Klein Maria Dreieichen ist eine wallfahrtskirchliche Kapelle in der Gemeinde Groß bei Hollabrunn im Bezirk Hollabrunn, Niederösterreich. Sie steht an einem Weg, der Pilgern zwischen Mariazell und Maria Dreieichen diente. Die Kapelle wurde 1868 errichtet und 1870 eingeweiht. Sie ist an einer Eiche mit drei Stämmen gebaut, an der ursprünglich ein Marienbildnis angebracht war. Die Kapelle ist dreiseitig geschlossen und hat Spitzbogenfenster sowie eine klassizistische Fassade. Die Wallfahrtskapelle ist besonders für die Heiligen Messe und die Feier der Sieben Schmerzen Mariens sowie Christi Himmelfahrt bekannt. Die Messlizenz wurde 1875 erteilt, und die erste Messe fand am 25. September 1875 statt. Die Kapelle ist ein Zentrum für Wallfahrten, bei denen Pilger die Gnadenstatue und das Gnadenbild anbeten. Die Kapelle wurde mehrfach erweitert, darunter die Sakristei 1931. In der Umgebung der Kapelle gibt es Buden zum Verkauf von Devotionalien, Speisen und Getränken. Die Kapelle selbst ist ein kleiner, aber bedeutender Raum mit Altar über dem Wurzelstock der drei Eichenstämme. Der Brunnen, der 1829 gegraben wurde, trocknete aus, und ein neuer Brunnen wurde 1927 errichtet. Das Bründl wurde 1930 instand gesetzt und mit einer Lourdesstatue geschmückt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bauensemble, Kirchengebäude
Ort
Hollabrunn
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Seehöhe
352 m
Quellen:Klein Maria Dreieichen (CC0-1.0)

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