📷 Bild: Wikimedia Commons
Gut Vehr
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Gut Vehr ist eine ehemalige Burg- und Wehranlage am nordwestlichen Stadtrand von Quakenbrück in Niedersachsen. Es gehört heute zum Stadtgebiet der Stadt und ist mit dem Stadtteil Hengelage verbunden. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und diente zunächst als Verteidigungsanlage. Später wurde sie als Hofanlage genutzt, die durch einen Graben umgeben war. Das Gut wurde mehrfach verändert und im 19. Jahrhundert durch ein neues Gutshaus ersetzt, das in einem Waldgebiet errichtet wurde. Gut Vehr war bis 1929 in der Familie von Schorlemer-Alst und Schorlemer-Lieser in Besitz. Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser schenkte 1916 das „Eiserne Burgmanns“ an die Stadt, um Spenden für Kriegslasten zu sammeln. 1926 übernahm Johann Wilhelm Welker das Gut und führte bis 1936 umfassende Umbauten durch, die die heutige Form des Anwesens prägten. Die Hofanlage und der Speicher sind bis heute erhalten und Teil der Familie Welker. Das Gut Vehr ist von der Bundesstraße 68 aus zugänglich und liegt im Bereich der „Kunsttour“, einem Radrundweg durch das Artland. Die Allee führt direkt zum Gut und ist Teil des Weges, an dem zwölf Gemälde aufgestellt sind, die die umliegende Landschaft darstellen. Die Hengelage, eine Siedlung auf dem Gelände des Guts, ist eng mit Gut Vehr verbunden und gehört heute zum Stadtgebiet Quakenbrück.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Niedersachsen
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