Monda

📷 Bild: Wikimedia Commons

MálagaBezirk Málaga

Monda

Gemeinde in Spanien

Monda liegt im Quellgebiet mehrerer Bäche, deren Wasser über den Río Grande in den Río Guadalhorce fließt. Der Ort befindet sich in den bewaldeten Bergen der Sierra de las Nieves, einem Teil der Betischen Kordillere, etwa 45 km südwestlich von Málaga und 18 km nordöstlich von Marbella. Die Gemeinde ist in einer Höhe von ca. 375 bis 450 m gelegen und gehört zu den „Weißen Dörfern“ der Provinz Málaga. Die Landschaft ist von sanften Hügeln und Wäldern geprägt, die das Klima mildern. Monda wurde im Mittelalter als Teil der maurischen Herrschaft unter islamischer Herrschaft bekannt. Nach der Eroberung durch die Katholischen Könige im Jahr 1485 wurde der Ort christianisiert und unter die Zentralmacht Córdobas eingegliedert. Im 16. Jahrhundert kam es zu Unruhen, die durch das Eingreifen der Herzöge von Arcos und Medina-Sidonia beendet wurden. Im 19. Jahrhundert sorgten französische Besetzung und Bandenunwesen für Unruhe, was die Bevölkerung stark beeinflusste. Monda ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Reste der Römerstraße, die Festung Castillo La Villeta und die dreischiffige Iglesia de Santiago Apóstol. Das Regionalmuseum Casa Museo Mari Gloria und das Waschhaus Lavadero de la Jaula sind weitere sehenswerte Orte. Der örtliche Friedhof mit mehrgeschossigen Kolumbarien sowie die umliegende Natur mit Wäldern und Bächen tragen zum Charakter der Gemeinde bei. Die Gemeinde hat sich im Tourismus und der Landwirtschaft, insbesondere im Anbau von Zitrusfrüchten und Avocados, einen festen Platz erarbeitet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Málaga
Seehöhe
427 m
Quellen:Monda (CC0-1.0)

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