Mariä Heimsuchung (Wiesbaden)

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Mariä Heimsuchung (Wiesbaden)

Kirchengebäude in Wiesbaden

Die Kirche Mariä Heimsuchung in Wiesbaden steht im Ortsteil Kohlheck des Vororts Dotzheim. Sie ist ein römisch-katholisches Gotteshaus im Bistum Limburg und wurde nach Plänen von Johannes Jackel errichtet. Das 41 Meter hohe Sichtbeton-Gebäude ist als Symbol für Maria mit einem großen M-Umriss gestaltet und hat einen Davidsstern-Grundriss, der auf die jüdische Abstammung Marias hinweist. Die Kirche wurde 1966 geweiht und ist als Mariä Heimsuchung benannt, nach dem biblischen Ereignis, bei dem Maria ihre Verwandte Elisabeth besuchte. Sie überragt die Stadt und trägt die Beinamen „Fingerzeig Gottes“ und „Seelenabschussrampe“. Der Innenraum wird von zwei großen abstrakten Triptychen von Otto Ritschl geschmückt, die 1973 und 1976 als Teil seines Spätwerks entstanden. Im Inneren der Kirche fällt Licht von Westen durch die verglaste Turmseite in den Raum und beleuchtet die Wand hinter dem Altar. Die großen, ineinandergreifenden Flächen der Malereien in leuchtenden Farben laden zu Meditation und Gebet ein. Die Kirchengemeinde wurde 2013 zur Gemeinde St. Peter und Paul in Wiesbaden-Schierstein eingegliedert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Wiesbaden

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