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Jarandilla de la Vera
Gemeinde in Spanien
Jarandilla de la Vera liegt im Nordosten der Provinz Cáceres in Extremadura, am Bach Garganta de Jaranda, einem Nebenfluss des Río Tiétar. Der Ort befindet sich in der Nähe der Grenze zu Altkastilien und liegt in einer Höhe von 585 Metern. Umgeben ist er von der Sierra de Gredos und dem Kloster Yuste, das Kaiser Karl V. einst bewohnte. Die Region ist bekannt für ihre warmen Sommer und kalte Winter, bei denen Temperaturen unter null Grad möglich sind. Der Name des Ortes geht auf die arabisch-maurische Zeit zurück und wurde ursprünglich Xarandiella genannt. Die Region wurde im 12. Jahrhundert mehrmals von christlichen Heeren angegriffen, und erst im frühen 13. Jahrhundert wurde sie vollständig von den Christen zurückerobernd. Der Ort gehörte lange Zeit zur Stadt Plasencia, bis er im Jahr 1369 dem Grafen García Álvarez de Toledo übergeben wurde, der später zu den Grafen von Oropesa und Herzögen von Alba wurde. Die Gemeinde ist vor allem im Sommer ein beliebtes Touristenziel, dank ihrer historischen Bauten und der nahen Berge. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Iglesia de Santa María de la Torre, die Iglesia de San Agustín und das Castillo de los Condes de Oropesa, das heute als Hotel dient. Auf einem Platz steht eine Gerichtssäule aus dem 17. Jahrhundert, und außerhalb des Ortes befinden sich zwei einbogige mittelalterliche Brücken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cáceres
- Seehöhe
- 585 m
In der Nähe
- Castillo Palacio de los Condes de Oropesa365 m
- Castillo de Jarandilla de la Vera376 m
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