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Villeneuve-Minervois
französische Gemeinde im Département Aude
Villeneuve-Minervois liegt am Ufer des Flusses Clamoux in der südfranzösischen Landschaft des Minervois. Der Ort ist etwa 18 Kilometer nordöstlich von Carcassonne und grenzt an Caunes-Minervois und Rieux-Minervois. Die umliegende Region ist geprägt von sanften Hügeln und Weinanbauflächen. Die Gemeinde ist Teil des Départements Aude und gehört zur Region Okzitanien. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Eine Burg über dem Fluss Clamoux wurde im 13. Jahrhundert erneuert, während der Albigenserkriege. Einige Zeit hieß der Ort Villeneuve les Chanoines, nachdem Kanoniker aus Narbonne Güter der Albigenser erbeuteten. Die Gemeinde war seit Jahrhunderten von der Weinbaukultur geprägt und hat auch eine Tradition des schwarzen Trüffel-Anbaus. Villeneuve-Minervois ist bekannt für seine historischen Bauten und natürlichen Sehenswürdigkeiten. Der aus dem 13. Jahrhundert stammende Rundturm der Burg ist erhalten. Die Windmühle Bénazet, die 1819 gebaut wurde, wurde 2001 restauriert und ist heute noch funktionstüchtig. In der näheren Umgebung finden sich Dolmen und Steinhütten aus der Steinzeit, die als Schutz vor Wind und Regen sowie als Übernachtungsstätten für Bauern dienten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Aude
- Seehöhe
- 760 m
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