Lassalle-Hof

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWienBezirk 2., Leopoldstadt

Lassalle-Hof

Gemeindebau im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt

Der Lassalle-Hof ist ein Gemeindebau im 2. Wiener Bezirk Leopoldstadt. Er wurde in den 1920er Jahren errichtet und benannt nach Ferdinand Lassalle, dem Begründer der deutschen Sozialdemokratie. Die Wohnhausanlage umfasst neun Stiegen und ist durch die Lassallestraße, Vorgartenstraße, Ybbsstraße und Radingerstraße begrenzt. Sie ist denkmalgeschützt und umfasst eine Gesamtfläche von 6720 m². Der Lassalle-Hof war bei Fertigstellung mit 290 Wohnungen eine der größten kommunalen Wohnhausanlagen der Leopoldstadt. Er verfügte über 14 Geschäftslokale, einen Kindergarten und eine Bibliothek. Heute gibt es 269 Wohnungen, sowie ein Kindergarten und ein Büro des KZ-Verbands/VdA Wien. Die Ladenzeile entlang der Lassallestraße beherbergt heute Geschäfte wie ein Elektronik-Pfandleihhaus und einen Frisiersalon. Der Lassalle-Hof ist ein Wohnblock mit zentralen Innenhof und Seitenhöfen. Die Straßenfront zur Lassallestraße ist mit Erker, Blendarkaden und Rundbögen gestaltet. An der Kreuzung Lassallestraße/Vorgartenstraße liegt die U-Bahn-Station Vorgartenstraße. Die Anlage umfasst sechs Geschosse und einen ursprünglich höher geplanten Wohnturm, der im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1949 wieder aufgebaut wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeindebau, Mehrfamilienwohnhaus
Ort
Leopoldstadt
Adresse
Lassallestraße 40
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Lassalle-Hof (CC0-1.0)

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