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Schenklengsfeld
hessische Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Schenklengsfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, gelegen in den Ausläufern der Kuppenrhön. Sie grenzt im Norden an Bad Hersfeld, im Süden an Eiterfeld und ist von der Fulda im Westen und der Werra im Osten umschlossen. Die Gemeinde liegt auf einer fruchtbaren Hochebene mit dem Landecker Berg als höchstem Punkt und der Solzaue als tiefstem Punkt. Sie besteht aus mehreren Ortsteilen und ist von der Nachbargemeinde Eiterfeld durch den Fluss Solz verbunden. Schenklengsfeld hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Im 16. Jahrhundert wurde es reformiert-protestantisch, und ab 1807 war es Teil des Königreichs Westphalen. 1912 bis 1993 gab es eine Schienenanbindung zur Hersfelder Kreisbahn, die 2009 von einem Förderverein übernommen wurde. Die Gemeinde wuchs durch Eingemeindungen in den 1970er Jahren, wodurch eine Großgemeinde entstand. In Schenklengsfeld gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Burgruine Landeck, die Mauritiuskirche und den jüdischen Friedhof. Das Judaica-Museum erinnert an die jüdische Geschichte der Gemeinde. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Wandermarkt und das Lindenblütenfest ziehen Besucher an. Der Solztalradweg führt durch die Region und ist Teil des Bahnradwegs Hessen. Die Gemeinde verfügt über ein Bürgerhaus mit Großsporthalle und einen Radiosender namens Radio Landeck.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Seehöhe
- 317 m
In der Nähe
- Burg Landeck (Rhön)1.8 km
- Solz5.0 km
- Soisberg4.3 km
- Soisbergturm4.3 km
- Landecker Berg4.1 km
- Burg Fürsteneck5.2 km
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