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Dennheritz
Gemeinde im Landkreis Zwickau, Sachsen, Deutschland
Die Gemeinde Dennheritz liegt im Landkreis Zwickau und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Crimmitschau-Dennheritz. Sie befindet sich am Nordwestrand des Erzgebirgischen Beckens, am Seiferitzer Bach, der zum Meerchen fließt. Die Gemeinde grenzt an Meerane, Crimmitschau, Glauchau und Zwickau. Sie besteht aus drei Ortsteilen: Dennheritz, Oberschindmaas und Niederschindmaas. Dennheritz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1237 wurde Niederschindmaas erstmals erwähnt, 1317 wurde Dennheritz urkundlich genannt. Im Jahr 1880 wurde der gesamte Ort zur Amtshauptmannschaft Glauchau eingegliedert. 1908 wurde eine Webfabrik gegründet, die jedoch von der Konkurrenz aus Meerane und Crimmitschau beeinträchtigt wurde. 1937 wurde die Bundesautobahn 4 nördlich des Orts eröffnet. In Dennheritz gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche Dennheritz ist eine mittelalterliche Saalkirche, die 1828 errichtet wurde. Die Kirche Niederschindmaas stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Auf dem Schlunziger Weg steht die Friedenslinde, gepflanzt am Ende des Deutsch-Französischen Krieges. Die Gemeinde ist gut an das Straßennetz angeschlossen und liegt an der Bahnstrecke Glauchau–Schönbörnchen–Gößnitz, obwohl der Haltepunkt 2011 geschlossen wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Zwickau
- Seehöhe
- 296 m
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