Zitadelle von Besançon

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Zitadelle von Besançon

Festung in Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich

Die Zitadelle von Besançon ist eine Festung in der Stadt Besançon, in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie wurde von Sébastien Le Prestre de Vauban entworfen und 1668 begonnen. Der Bau wurde im 17. Jahrhundert fortgesetzt, als Besançon zum Königreich Frankreich gehörte. Die Zitadelle ist seit 1942 als Monument historique eingestuft und 2008 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes als Teil der Festungsanlagen von Vauban eingetragen. Die Zitadelle ist das Wahrzeichen von Besançon und einer der wichtigsten touristischen Orte der Region. Jährlich werden zwischen 200.000 und 300.000 Besucher angezogen. Sie liegt auf dem Mont Saint-Étienne und bietet einen privilegierten Standort. Auf dem Gelände befinden sich drei Museen, die als Musée de France bezeichnet werden, sowie gastronomische Flächen und ein Shop. Die Zitadelle war während ihrer Geschichte sowohl militärisches Zentrum als auch Gefängnis. Sie war bei mehreren Kriegen beteiligt und wurde während des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht besetzt. Zwischen 1941 und 1944 wurden hundert Widerstandskämpfer dort erschossen. Nach dem Krieg wurde sie als Kriegsgefangenenlager genutzt. Heute dient sie als kultureller und touristischer Ort mit Museen, die die Geschichte und Natur der Region widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Zitadelle, Militärmuseum, Fort
Ort
Besançon
Adresse
rue des fusillés de la Citadelle
Erbaut
1668
Architekt
Sébastien Le Prestre de Vauban
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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