Schloss Saaleck

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Schloss Saaleck

Ortsteil der Stadt Hammelburg im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen

Das Schloss Saaleck steht auf dem Schloßberg, einem Bergsporn mit einer Höhe von 308 m ü. NHN, in Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen. Es handelt sich um eine mittelalterliche Burg, deren einziger noch sichtbarer Teil der im Originalzustand erhaltene Bergfried ist. Die Anlage verlor im Dreißigjährigen Krieg etwa sechs Meter an Höhe und wurde danach stark verändert. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert militärisch bedeutsam, bis sie durch den Bauernkrieg stark beschädigt wurde. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert durch Abt Heinrich von Erthal erweitert und mit Gräben und Mauern versehen. Ulrich von Hutten bezahlte 50 Gulden für die Erneuerung einer Holzbrücke. Nach dem Dreißigjährigen Krieg baute Salentin von Sintzig die Anlage bis 1667 sorgfältig wieder auf. Das Schloss ist heute als landschaftsprägendes Baudenkmal geschützt und dient zugleich als Weinbaufläche. Die Stadt Hammelburg übernahm es 1964 und betreibt seit 2011 ein privates Weingut. Der 22 Meter hohe Bergfried ist seit 1998 als Aussichtsturm zugänglich und bietet einen guten Blick ins Saaletal und auf Hammelburg. Die Anlage ist Teil des Kapellenkreuzwegs des Klosters Altstadt. Die Umgebung umfasst Weinberge in den Lagen Saalecker Schlossberg und Hammelburger Heroldsberg. Die Burg ist ein Teil der Gemeinde Hammelburg und prägt die Landschaft des Gebiets.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil, Siedlung, Archäologische Stätte, Schloss
Ort
Hammelburg
Adresse
Saaleckstraße 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Saaleck (CC0-1.0)

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