Schemmerhofen

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Schemmerhofen

Gemeinde in Deutschland

Schemmerhofen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie umfasst sechs Ortsteile und liegt etwa neun Kilometer nördlich von Biberach an der Riß. Die Gemeinde ist Teil des Alpenvorlands und besteht aus drei Landschaftsabschnitten: dem Tertiärhügelland, der Mindel-Kaltzeit-Endmoräne und dem Rißtal. Die Geologie entstand im Miozän und wurde im Quartär durch Eiszeiten geprägt. Die Region ist geprägt von flachwelligen Hügeln, Sand- und Kieslagerstätten sowie breiten Tälern. Die Gemeinde hat etwa 8800 Einwohner und ist die größte kreisangehörige Landgemeinde im Landkreis Biberach. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden wie Laupheim und Biberach an der Riß. Im Norden liegt das Naturschutzgebiet Gedüngtes Ried. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins Hochmittelalter zurück, mit verschiedenen Herrschaftswechseln und der Einbindung in das Königreich Württemberg. In der NS-Zeit gab es ein Kinderasyl in Ingerkingen, an das sich ein Wachsgraffito erinnert. In Schemmerhofen gibt es mehrere sehenswerte Orte wie das „Käppele“ in Aufhofen, die Pfarrkirche St. Mauritius in Langenschemmern und das Schlössle in Alberweiler. Die Gemeinde ist auch ein Zentrum für Sport und Kultur mit Vereinen wie dem Sportverein Alberweiler und dem Badesee in Alberweiler. Musik und Gesang spielen eine wichtige Rolle, mit Kirchenchören und Gesangsvereinen, die das kulturelle Leben prägen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Biberach
Seehöhe
520 m

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