📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Kirchberg (Bad Reichenhall)
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Kirchberg ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Kirchberg, einem Hügel mit 475 m ü. NHN in Bad Reichenhall. Sie liegt westlich der Altstadt an der Thumseestraße, im Ortsteil Kirchberg im Landkreis Berchtesgadener Land. Die Anlage wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-8243-0037 geführt und wird als Burgstall des hohen Mittelalters mit einer abgegangenen Kapelle St. Georg bezeichnet. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Kirchberg errichtet und diente der Sicherung der Güldenen Salzstraße. Sie wurde 1262 bei Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof zerstört. Der Wiederaufbau wurde 1286 durch den Erzbischof Rudolf aufgegeben. Heute sind nur wenige überwachsene Mauerreste der Burganlage erhalten. Die Burg ist Teil des Reichenhaller Burgenwegs und wurde 2002 erforscht. Der Kirchberg ist heute in Privatbesitz. Die Ruine bietet einen Ausblick auf die Umgebung und ist Teil des Reichenhaller Burgenwegs. Die Anlage ist ein Teil der historischen Landschaft und vermittelt Einblicke in die Burgen- und Schlösserregion des Raums. Die Ruine ist ein Teil der lokalen Kulturgeschichte und wird in verschiedenen Quellen beschrieben.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Reichenhall
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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