📷 Bild: Wikimedia Commons
musée de la mine de La Machine
Museum in Frankreich
Der Musée de la mine de La Machine liegt in der Gemeinde La Machine im Département Nièvre, Region Bourgogne-Franche-Comté. Er wurde 1983 als Bildungsstätte für die Geschichte der Kohleerzeugung und der Bergleute gegründet. Die Mine wurde ab 1865 von der Firma Schneider et Cie betrieben, die bis 1974 aktiv war. Die Ausgrabungen reichten bis zu 700 Meter tief und führten zur Entwicklung von Arbeitersiedlungen und zur Beschäftigung von tausenden Bergleuten. Der Museumskomplex besteht aus drei Bereichen: Das Hauptmuseum in den ehemaligen Verwaltungsgebäuden der „Houillères“ zeigt die Geschichte der Kohle, Leben und Arbeiten der Bergleute sowie Sammlungen wie Mineralexponate und Lampen. Dazu kommen das „Chevalement“ mit dem Schacht und den technischen Anlagen sowie die unterirdische „Galerie de mine-école“, die mit Lampen beleuchtet wird. 2015 wurde eine Sammlung von über drei Tonnen Fossilien und Mineralien durch Serge Bonnotte hinzugefügt. Besucher können die Geschichte der Kohleerzeugung in La Machine erkunden, von den ersten Ausgrabungen im 2. Jahrhundert bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Die Ausstellungen vermitteln die Technik der Kohlebergbau, die Sicherheitsmaßnahmen und die sozialen Aspekte der Bergbauindustrie. Die Besucherführung umfasst sowohl die Oberfläche als auch die unterirdischen Bereiche der ehemaligen Mine.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- La Machine
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