Filzengrabentor

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNordrhein-WestfalenRegierungsbezirk Köln

Filzengrabentor

nicht erhaltenes Stadttor der rheinseitigen Kölner Stadtbefestigung

Das Filzengrabentor war ein Tor der rheinseitigen Kölner Stadtbefestigung, das am Ende des alten Stadtgrabens lag. Es war Teil der Rheinmauer, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Der Graben war zugleich Straße und Abfluss des Duffesbaches und markierte die Grenze zwischen der Rheinvorstadt und Oversburg. Das Tor stand zwischen den Straßen Mühlenbach und Holzwerft. Das Tor diente der Sicherung der Stadt und dem Handel. Es war ein wichtiger Punkt für den Warenverkehr, insbesondere für den Wein- und Holzhandel. Die Nutzung des Tores wurde in den 1370er Jahren dokumentiert, und es gab Regeln zur Kontrolle des Holzhandels. Das Tor wurde nachts vom Burggrafen verwaltet und war für die Entsorgung von Fäkalien wichtig. Es hatte eine spitzbogige Toröffnung zum Rhein und ein flacher Bogendurchgang zur Stadt. Das Tor war ein viereckiger Turmbau mit Kreuzfenstern und einem Obergeschoss. Es verfügte über Wehrgänge, die zur Stadtmauer führten. Die Schreinsakten aus dem Jahr 1494 beschreiben die Verbindung der Wohnung im Turm zur Mauer. Das Tor wurde 1854 abgerissen und durch einen Ziegelsteintorbau ersetzt. Im 17. Jahrhundert wurde berichtet, dass es unterirdisch lag, und das Gelände um das Tor stieg stark an.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadttor
Ort
Altstadt-Nord

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