📷 Bild: Wikimedia Commons
Brandlín
Brandlín ist ein barockes Schloss in der Gemeinde Brandlín im Süden von Tschechien, unweit von Tučap. Ursprünglich war es eine Burg, die als Verteidigungsanlage für den nah gelegenen Burg Choustník diente. Im 14. Jahrhundert wurde es von Ješek z Brandlína erworben, und im 16. Jahrhundert wurde die Burg in einen Renaissance-Schloss umgebaut. Später gehörte es dem Zisterzienserkloster Zlatá Koruna und der Familie der Barone Nádherných. Die letzte Renovierung fand 1934 und 1958 statt, danach verfiel das Schloss. Das Schloss wurde 2008 von dem Automobilrennenfahrer Petr Vojáček erworben, der es schrittweise restauriert und nun der Öffentlichkeit zugänglich macht. Es umfasst einen restaurierten barocken Hauptbau mit Nischen, Säulen und einem original erhaltenen Schieferdach. Im Erdgeschoss gibt es eine mittelalterliche Krämerstube mit Kuppeldecken und Wappen der ehemaligen Besitzer. Im Untergeschoss befindet sich eine restaurierte Barockgalerie mit Skulpturen und Gemälden des lokalen Malers Boris Eibl. Im ersten Stockwerk des Schlosses gibt es einen Rittersaal mit historischem Mobiliar, eine Goldzimmer mit seltenen Uhren und einer Sammlung von 82 Uhren aus dem Erbe des Eigentümers. Die Glasgalerie zeigt eine Wandkarte mit 30 Burgen und Schlössern der Region. Die letzte Räumlichkeit, die „Sängerhalle“ genannt wird, beherbergt 1.200 Pokale und andere Erfolge von Petr Vojáček und seinem Sohn Lukáš Vojáček. Die Außenanlage umfasst einen weitläufigen Park.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Brandlín
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