Gamboci
Siedlung in Kroatien
Gamboci ist ein istrisches Siedlung im Gemeindegebiet von Buie. Es liegt im Norden der Halbinsel Istrien, nahe der Grenze zu Kroatien. Die Siedlung entstand im 16. oder 17. Jahrhundert und wurde von bäuerlichen Familien aus der venezianischen und dalmatischen Region besiedelt. Im 19. Jahrhundert wurde Gamboci Teil der Republik Venedig, später des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs und schließlich Italiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Siedlung dem Freien Triesten unterstellt und 1954 an die Jugoslawien angegliedert. Die Siedlung war während der kommunistischen Herrschaft von ethnischen Säuberungen betroffen, weshalb viele Einwohner fliehen mussten. Seit 1991 gehört Gamboci der Republik Kroatien. Die Bevölkerungszahl ist im Laufe der Zeit gesunken, was auf die historischen Veränderungen und die Migration zurückzuführen ist. Die Siedlung hat keine eigene Verwaltung, sondern ist Teil der Gemeinde Buie. Gamboci ist ein kleines Dorf mit traditionellen Häusern aus dem 18. Jahrhundert, die heute als Kulturdenkmale geschützt sind. Die Siedlung liegt in einer malerischen Landschaft mit Hügeln und Wäldern, die zum Wandern und Spazieren einlädt. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Meer und die Halbinsel Istrien. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Kroatendeutschen, die ihre kulturelle Identität bewahren. Die Siedlung hat keine touristischen Anlagen, aber ihre Geschichte und Landschaft machen sie zu einem interessanten Ort für Reisende.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Naselje
- Ort
- Gespanschaft Istrien
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