fort de Romainville

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Île-de-FranceBezirk Île-de-France

fort de Romainville

Fort de Romainville ist ein ehemaliges Militärgebäude in der Nähe von Paris, das in den 1830er Jahren errichtet wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es von den Deutschen besetzt und als Konzentrationslager und Transitlager genutzt. Es lag im Außenbereich von Paris, in der Gemeinde Les Lilas, und war Teil des deutschen Sicherheitsapparats zur Verfolgung von Widerstandskämpfern und Häftlingen. Das Lager war von großer Bedeutung für die Verfolgung von Franzosen. Etwa 7.000 Menschen wurden dort inhaftiert und anschließend in andere Konzentrationslager wie Auschwitz, Ravensbrück, Buchenwald oder Dachau deportiert. Innerhalb des Lagers wurden 152 Personen durch Schusskommandos getötet. Einige Häftlinge konnten entkommen, darunter Pierre Georges, bekannt als „Colonel Fabien“. Danielle Casanova inspirierte ihre Mitgefangenen aus ihrer Zelle. In den Räumlichkeiten des Forts wurden verschiedene Gefängnisse eingerichtet, wo Häftlinge gefoltert, verhört oder zur Auslieferung an andere Lager geschickt wurden. Die Gefangenen waren hauptsächlich Frauen, die als Widerstandskämpferin oder Häftlinge eingesperrt waren. Bei der Befreiung im August 1944 wurden viele Leichen im Hof des Forts gefunden, was die Grausamkeit der Zeit belegt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort, Konzentrationslager
Ort
Les Lilas

In der Nähe

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